Dichter Zeitplan am Wochenende

von DI Michael Brantner (Kommentare: 0)

Das kommende Wochenende bietet den Stocksportbegeisterten von jung bis alt einige Entscheidungen. Neben dem Ländervergleich sowie dem Europacup im Weitenwettbewerb in Wolfau, steht auch das entscheidende sechste Vorrundenspiel der Stocksport Staatsliga vor der Tür. Abgeschlossen wird das Wochenende der Entscheidungen durch die Österreichische Meisterschaft der Schüler U14 in Passail.

Ländervergleich – Europacup 2015

Bereits am Freitag geht es mit dem Ländervergleich der Herren auf der Weitensportanlage in Wolfau los. Tags darauf folgen die Ländervergleiche der Klassen Jugend U16, Jugend U19 sowie der Junioren U23.   Ab 15:00 Uhr beginnt die Vorrunde bzw. die Qualifikation für den Europacup im Weitenwettbewerb. Um 18:00 Uhr kommt es zum Showdown um den begehrten Europacuptitel 2015.  Topfavorit auf den Europacuptitel ist kein geringerer als René Genser. Der Steirer und amtierender Vizeeuropameister gewann 2014 bereits den Titel und kennt die Weitenanlage wie seine Westentasche. Neben Genser ist auch der Hausherr Markus Bischof nicht zu unterschätzen. Bischof hat ebenso wie Genser das Potenzial auf den Titel bzw. auf eine Medaille. Neben den beiden österreichischen Topfavoriten werden wohl die Nachbarn aus Deutschland die größten Konkurrenten werden.

 Interview mit René Genser

Brantner/BÖE: Wie lautet die Zielvorgabe für dieses Wochenende für dich?
Genser: „Als Titelverteidiger ist das Ziel für den Europacup klar definiert, hier zählt für mich nur der Sieg  bzw. die Titelverteidigung!“
 
Brantner/BÖE: Wie schätz du die Chancen im Mannschaftsbewerb ein?
Genser: „Hier wird es für uns sicherlich schwieriger werden, da einige Routiniers wie Patschg, Weichinger und Hutter fehlen. Mit einer super Mannschaftsleistung könnten wir  jedoch für eine Überraschung sorgen.“
 
Brantner/BÖE: Wie schätz du die Konkurrenz ein?
Genser: „Hier werden die Deutschen sicherlich die härtesten Gegner sein. Ich bin schon gespannt wie die drauf sind. Auf einen meiner Teamkollegen (Bischof) lastet wahrscheinlich der meiste Druck auf seiner Heimanlage in Wolfau. “
 
Brantner/BÖE: Lief die Vorbereitung auf den Europacup wie geplant?
Genser: „schmunzelt. Die Vorbereitung war sehr intensiv und anstrengend für mich. Mein neuer Trainingspartner (geheim) hat mir aber sehr weitergeholfen und ich habe gezielt auf den baldigen Tag X hintrainiert. Wichtig war es, dass ich verletzungsfrei geblieben bin.“

 

STOCKSPORT STAATSLIGA 2015 – Runde 6

Eins zwei oder drei, letzte Chance vorbei wird es  für einige Teams Samstag Abends lauten. Die letzte Runde in der Gruppenphase der Stocksport Staatsliga 2015 steht am Programm. Mit Sicherheit ist die Liga in dieser Saison die spannendste seit Jahren. Einzig für drei Teams kann sich nach diesem Wochenende nichts mehr ändern. ESV Ladler Eisstoöcke Graz sowie EV Seiwald Tal Leoben sind in ihren Gruppen von der Tabellenspitze nicht mehr zu verdrängen und haben ihre Viertelfinaltickets bereits in der Tasche. Das dritte von 8 Tickets für das Viertelfinale hat sich der SU Guschlbauer St.Willibald als Zweiter der Gruppe D unter den Nagel gerissen. Aufgrund möglicher Manipulationen wird in diese Runde auf den Liveticker verzichtet. Die Ergebnisse werden sofort nach Erhalt von den Wettbewerbsleitern auf der BÖE Homepage unter Staatsliga 2015 - Tabellen und Ergebnisse veröffentlicht!

GRUPPE A
Der Heimerfolgstrend in der Gruppe A wurde in der fünften und vorletzten Runde erstmals durchbrochen. Durch die beiden Auswärtserfolge von USC Abersee und dem ESV Jimmy Wien, sieht die Ausgangslage für diese beiden Mannschaften nun sehr gut aus. Für Natternbach, aber vor allem für Köflach geht es in der letzten Runde um alles! Theoretisch haben jedoch beide Mannschaften noch die Möglichkeit das Viertelfinale zu erreichen. Abersee (gegen Natternbach) und Jimmy Wien (gegen Köflach) haben im letzten Spiel die Trümpfe nun selbst in der Hand.
 
GRUPPE B
In der Gruppe B stehen bereits zwei Entscheidungen fest. ESV Ladler Eisstöcke Graz ist nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. ESV Grödig Gartenau muss den Gang in die Bundesliga antreten. Einzig RSU Leitersdorf im Raabtal und der ESV Weierfing Kukla spielen noch um das verbleibende Viertelfinalticket. Leitersdorf spielt zu Hause gegen Gruppensieger Ladler Graz. Weierfing gastiert beim Absteiger Grödig.
Leitersdorf würde ein Unentschieden gegen Graz bereits für den Aufstieg reichen. Für die Grazer ist jedoch jeder Punkt für den weiteren Verlauf der Liga wichtig um eventuell noch ein Heimspiel austragen zu können.
 
GRUPPE C
Durch den Umstand dass in derGruppe C  der DSG Union Walding noch nicht punkten konnte, kommt es in der finalen Runde zu einem dramatischen Dreikampf um die Aufstiegsplätze. Der regierende Staatsmeister „ESV SP Pongratz Kowald Voitsberg“ spielt zu Hause gegen den „ESV Wogrin Edla“. Beide Teams haben 7 Punkte auf dem Konto wobei die beiden Steirer nur durch 5 Stockpunkte in der Tabelle getrennt sind. Ein Unentschieden könnte zwar für beide Teams reichen, jedoch könnte bei einem Sieg von Rottendorf , für einen der beiden Steirer das „AUS“ bedeuten. Der Verfolger „EV Rottendorf Seiwald“ liegt mit einem Punkt Rückstand auf die beiden steirischen Teams auf Platz drei. Im Falle eines 10:0 Auswärtserfolges von Rottendorf bei Walding, wäre einer der beiden steirischen Teams auch bei einem Unentschieden ausgeschieden. Taktieren ist also verboten und kann bitter bestraft werden. Ein Dreikampf um die beiden Viertelfinalplätze ist also garantiert.
 
GRUPPE D
In der Gruppe D stehen der EV Seiwald Tal Leoben als Gruppensieger sowie der SU Guschlbauer St.Willibald als Tabellenzweiter fest. Für den SC Breitenwang und SSV Raiffeisen Alkoven kommt es zum Finalspiel gegen den Abstieg. Beide Teams haben 3 Punkte sowie 20:30 Spielpunkte in der Tabelle. Breitenwang liegt Dank der besseren Stockpunkte auf dem Nichtabstiegsplatz. Während Breitenwang bei St.Willibald gastiert bekommt es Alkoven mit dem Tabellenführer aus Leoben zu tun. Theoretisch ist alles möglich. Ausschlaggebend wird bei einer gleichzeitigen Niederlage oder einem gleichzeitigen Sieg die Höhe der Niederlage oder des Sieges werden. 
 
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